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Autor: Guido Hannig

Mein Neujahrs-Geschenk an Sie!

Weihnachten 2017 bis Neujahr 2018: In dieser Zeit wird es für einige ruhig. „Zwischen den Jahren“ ist die Zeit der Besinnung. Viele Menschen betrachten ihre Geschenke. Sie schauen mit Dank auf das Fest, auf Erreichtes im alten Jahr und ihre Beziehungen. Sinnhaftes drückt sich oft in diesen Bildern aus.

Wenn es um Liebe geht, sprechen Menschen häufig in Bildern. Schenken ist wie Dichtung. Damit kommen wir eher in Kontakt mit dem wahren Selbst. So ist auch die Bibel weitgehend Dichtung. Wer sie wörtlich nimmt, kommt damit nicht weit. Wer die dortigen Bilder aber ernst nimmt, kommt dem wahren Lebensziel gewaltig nah.

So verstehe ich die Weihnachtsgeschichte: Mit dem Bild der Jungfrauengeburt soll etwas Neues in die Welt kommen. Kürzlich sprach ein Netzwerker von der „perfekten Liebe“. Das Wahre wird durch ein Kind enthüllt. Dieses Kind wird später einmal alles für die Liebe tun. Auch das Kind in uns will mehr Liebe in die Welt bringen. Geht das auch im Berufsleben? Oder müssen wir spätestens jetzt alles wörtlich nehmen?

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Mache Deine Berufung möglich!

Der Weg zu beruflichem Glück und Erfolg ist einer in die Tiefe. Somit ist es ein mutiger Weg, weil wir sowohl Lichtvolles als auch Schattenseiten anerkennen müssen. Es ist nötig anzunehmen, wer und was wir wirklich sind. Ehrlich zu enthüllen, was Identität stiftet und dabei den eigenen Schatten integrieren. Dazu braucht es Zeit. Manchmal fast ein ganzes Leben.

Nicht weniger sinnstiftend ist der Weg zur Umsetzung. Gerade wenn das Geschäft mit der berufenen Idee nicht mehr oder noch nicht läuft, wird die eigene Berufung in Frage gestellt. Ein Kreislauf von Einsamkeit, Selbstzweifel und finanziellen Schwierigkeiten wirken wie eine Abwärtsspirale. Manch einer spielt mit dem Gedanken, aus diesem Abwärtssog auszubrechen. Dabei greifen einige auf therapeutische – oder seelsorgerische Hilfen zurück. Andere ergänzen das Veränderungsprogramm durch Businesscoaching oder Marketingberatung.

Es macht Sinn, Hilfen zu nutzen, die die Berufung möglich machen. Aber eine sehr kostengünstige und wertvolle Option wird häufig übersehen: Die Kraft der Verbundenheit!

 

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10 Jahre selbstständig: Das Kreuz meiner Berufung

10 Jahre selbstständig. 10 Jahre die gleiche Grundaussage: Die Berufungsfrage ist die Kardinalfrage! Seit 2007 begegne ich Ihnen, Kunden, Netzwerkern und Kollegen mit Beiträgen in Büchern und Artikeln. Sie waren vielleicht auf einem Workshop, einer Netzwerkveranstaltung. Und nun starte ich mit kritischem Tenor zur Berufung? Weit gefehlt!

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Echte Liebe – fehlender Verstand

Kennen Sie das Gleichnis vom Schatz im Acker? Ein Mensch findet auf einem Acker einen Schatz. Voller Freude vergräbt er ihn gleich wieder. Er verkauft anschließend allen Besitz. Mit dem Geld erwirbt er den Acker. „Das ist echte Liebe!“, sagen die einen. „So naiv kann nur ein Kind sein!“, meinen die anderen. Kaum ein Gleichnis hat derart häufig zu Interpretation und Auslegung eingeladen. Geld oder Liebe? Geld und Liebe?  Für die Frage von Berufung und Beruf ist für mich das Gleichnis von zentraler Bedeutung. Denn viele von uns – wahrscheinlich die Mehrzahl – denken, Berufung und Beruf passen nicht zusammen. „Sie dürfen nicht alles glauben, was Sie denken.“ Dieser Satz stammt sowohl vom kindlichen Komiker Heinz Erhardt als von der weltberühmten spirituellen Autorin Byron Katie. Wir können Glauben, Denken und Handeln zusammenführen.

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Burnout – Drei unverschämte Behauptungen

Wer ohne eine fachliche Expertise Behauptungen aufstellt, darf sich nicht wundern, wenn man sie/ihn als anmaßend oder eben unverschämt bezeichnet. So auch bei der Volksseuche unserer Zeit – dem Burnout. Denn Burnout wird von vielen Experten als eine stressbedingte Erkrankung eingestuft. Zu Erkrankungen dürfen sich streng genommen nur zugelassene Ärzte und Therapeuten äußern. Warum stellt also fast jeder Coach zum Thema Behauptungen auf?

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Mittel-Lebens-Krise

„Ist die Hälfte schon rum?“

„Man müsste nochmal zwanzig sein.“ „Bin ich bereits in der Lebensmitte?“ „Habe ich die Hälfte schon rum oder noch vor mir?“

Im vernünftigen Zustand, im Berufsleben erlauben wir uns selten solche Luxusfragen. Schließlich kann kein Mensch exakt sagen, wann die Lebensmitte erreicht ist. Immer wenn ich mir die Frage stelle, denke ich an meinen Sportfreund Rolf. Er starb, als ich in den Zwanzigern meine Geburtsstadt Köln verließ. Hätte er sich die Frage stellen sollen, als er mit mir in der C-Jugend spielte?

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Zum Leben berufen – gestaltete Auszeit nutzen

Sabbiticals sind „in“ und machen Sinn. Längere Auszeiten können leistungsfördernd sein. Nicht wenige Unternehmen ermöglichen deshalb ihren Mitarbeitern mehrmonatige Auszeiten. Manch ein Selbstständiger sucht die Sabbatruhe für eine kreative Schöpferpause. Die Gründe für eine Auszeit sind vielfältig und kommen nicht selten den Arbeitgebern zugute. Ein Prüfungsassistent nutzt ein halbes Sabbatjahr zur Vorbereitung auf das Wirtschaftsprüferexamen. Die Leiterin einer Coaching-Akademie zieht sich für mehrere Monate auf eine Ferieninsel zurück, um dort ihr neues Fachbuch zu schreiben. Manch einer führt private Gründe an: So kündigt ein Handwerkermeister seine Stelle, weil seine Frau eine hochdotierte Führungsposition anstrebt. Die Gründe für ein Sabbitical liegen jedoch häufig tiefer.

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Männergruppe – macht (das) Sinn ! ?

Männergruppe – macht (das) Sinn ? !

Männer machen Sorgen mit sich selbst aus. Männer sprechen über Probleme, wenn sie in der Vergangenheit gelöst wurden. Männer teilen lieber Schokoladen- statt Schattenseiten. Männer gehen in Gruppen, wenn etwas bewegt werden kann. Im eigenen Saft sitzen und die Situation im Jetzt reflektieren, das ist nicht so die Sache des Mannes. Männer spüren Kraft bei Bewegung und Lagerfeuer. Austausch über ausweglose Situationen lässt den Mann verstummen.

„Das kann doch nur ein Mann behaupten“, wendet man(n) ein. Vorurteile kultiviert hier der Mann. Der Mann tendiert zu schwarz und weiß. Entweder ganz links oder ganz rechts: Männer haben meist die Hoheit über Stammtische. Ohnmächtig einen Konflikt erkennen, still das Kreuz der Widersprüche bekennen, ist nicht so richtig männlich und irgendwie gefährlich. Gefährlich, weil (fast) alle Würdenträger Männer sind. Somit kann Veränderung, die vom Sinn ausgeht, nur vom selbstkritischen Mann ausgehen.

Warum machen dann Männergruppen Sinn?

Männergruppen sind nicht sinnvoll, doch extrem sinnhaft. Wer Wachstum im Außen sucht, kehrt schnell den anderen den Rücken. Wer starke Partner für den eigenen Fortschritt sucht, verschwendet Zeit. Wer tiefe Freude, inneres Wachstum und Zugehörigkeit sucht, wird sie finden. Allerdings meist erst dann, wenn sich der Mann öffnet, sein  Mannsein kritisch betrachtet und gleichwohl vom anderen geschenkt bekommt. Männergruppen ermöglichen vertrauliche Räume für sinnstiftende Gedanken und Gefühle. Drei Argumente hierfür:

Erstes Argument: Durch den Unsinn zum Sinn

Sinnkrisen sind Zeiten von Scheitern, Abschied oder Trennung. Männliche Initiation, wie ich sie in der Männerarbeit von Richard Rohr kennengelernt habe, ist ein Einüben in das Sterben von unsinnigen Anteilen. Durch gegenseitiges Erkennen und Bekennen kann Loslassen von diesen EGO-Anteilen geschehen. Barmherzigkeit im Zuhören fördert die Liebe zum wahren Selbst.

Zweites Argument: Männliche Energie tanken

Veränderungsarbeit hat Konsequenzen: Leiden und Trauer sind schmerzhafte Folgen. Selbst wenn der Mann zusätzlich den Weg von Coaching oder Therapie geht, kann die Gemeinschaft der Männer ein aufrichtiger Ort für die Stärkung der Selbstliebe werden.

Drittes Argument: Sinnstiftende Beziehungen

Zu jedem Ruf des Sinns gehört die Beziehung: Verständnis und Treue wachsen durch ein verbindliches Miteinander. Durch eine auf Dauer angelegte Gemeinschaft, ermutigen sich die Männer gegenseitig zur Veränderung.

Was kostet die Teilnahme an einer Männergruppe?

Eine Männergruppe, die von einem oder mehreren initiierten Mann/Männern (siehe http://www.maennerpfade.de/ oder http://www.mannsein.at/) organisiert wird, kostet in aller Regel keine Teilnahmegebühren.

Manchmal fallen Raum- und Übernachtungskosten für Seminarhäuser an.

Haben Sie Fragen zu einer Männergruppe nach Richard Rohr?

So nutzen Sie die Kontaktseite. Gerne führen wir ein Telefonat oder ich verbinde Sie mit dem Ansprechpartner in Ihrer Region.

Herzlichen Gruß

Guido Ernst Hannig

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