Berufung finden in vier Schritten

Langsam erscheint Licht am Horizont. Wir denken wieder an Reisen. Der Sommer wird die Stimmung aufhellen. Doch die lange Zeit der Pandemie hat auch nachdenkich gemacht.

Soll es so weitergehen wie zuvor? Macht der Job wirklich genug Freude? Oder wartet nicht gerade jetzt eine neue Chance, die eigene Berufung zu finden? Die Folge ist, dass einige an eine berufliche Neuorientierung denken. Doch bevor es dazu kommt, sollten wir das Herz befragen und eine Vision haben. Klarheit kann durch einen inneren Kompass geschaffen werden. Ein Kompass, der eine innere Geborgenheit und eine neue berufliche Perspektive bringt.

Berufliche Perspektive durch Auszeit

Vielleicht haben Sie schon lange den Wunsch, nochmal neu zu starten. Schon vor der Krise waren Sie mit dem Job unglücklich. Die jetzige Aufgabe hat keine Entwicklungsperspektiven. Sie haben Ihr Studium abgeschlossen, lange vor dem Rechner gesessen und wissen nicht genau, wohin jetzt die Reise gehen soll. Oder Ihre Selbstständigkeit wurde durch die Corona-Krise gefordert und Sie fragen sich jetzt, ob die lange Zeit des Wartens auf neue Kunden einen Sinn hat. Bevor Sie aber die Nerven verlieren, wäre es gut einmal alles in Ruhe zu sortieren. In einer Kleingruppe oder im Einzelworkshop fühlen Sie sich geborgen und schöpfen Kraft. Sie versöhnen sich mit sich selbst. Eine erprobte Methode kann Sie dabei unterstützen, die Magie einer kurzen Auszeit zu nutzen.

VERSÖHNUNG mit sich selbst wird GROSSGESCHRIEBEN.

Sinn des (Berufs)Lebens

Die Zeit in der Pandemie hat es oft an  Sinn fehlen lassen. Auch ich habe als Freiberufler in unfreiwilligen Auszeiten gespürt, dass ich den Sinn vermisse, wenn ich meine Berufung nicht leben kann. Doch nicht nur bei mir selbst ist das Fehlen von Sinn eine wertvolle Erfahrung. Jetzt ist es möglich zu spüren, dass die Lebenszeit so wertvoll ist. Zeit ist kostbar und Sinn macht eine Arbeit dann, wenn sie zum Glück beiträgt. Dabei gilt es zwischen äußerem und inneren Glück zu unterscheiden. „Der Sinn unserer Existenz liegt in dem Streben nach Glück.“, sagt der Dalai Lama. Und dabei ist Glück als Freude des Herzens gemeint.

FREUDE wird GROSSGESCHRIEBEN.

Berufungsfrage als Kardinalfrage

Ich arbeite nun seit 2008 hauptberuflich als Berufungsberater. Seit dieser Zeit begleite ich Menschen auf ihrem Weg, die Berufung zu finden. Die Berufung finden ist als hier der Dreh- und Angelpunkt. Denn sie gibt uns Einblick in unser wahres Potential. Sind wir damit im Reinen, sind wir im Frieden. Es entstehen Einfälle und Ideen. Es macht kaum Sinn, über ein Businessplan oder einen Karriereschritt nachzudenken, ohne an die eigene Berufung angebunden zu sein. Mit der Anbindung an die Sprache der Seele, die über die eigenen Gefühle zu uns spricht, können wir an Kreativität und Schöpferkraft hinzu gewinnen. Aus eigener Erfahrung empfehle ich daher Menschen, sich vor einer Veränderung mit der eigenen Berufung zu verbinden. Eine kleine Auszeit im Kloster oder ein Einzelworkshop kann helfen, der inneren Stimme zu begegnen.

BERUFUNG FINDEN wird GROSSGESCHRIEBEN.

Besinnung – Bewegung – Begegnung 

Diese innere Stimme spricht nicht mit großer Lautstärke zu uns. Eher brauchen wir einen achtsamen Weg. Die Seele spricht durch die Gefühle mit uns. Es braucht die Bereitschaft und die Gelegenheit, den Gefühlen zu lauschen. Deshalb schätze ich den langsamen Start in einen Workshop mit einer kleinen bewegten Meditation. In Klöstern können die Teilnehmer im Klostergarten den Fragen nachspüren. Auch im Einzelworkshop haben meine Kunden Pausen, um dem Gefühl Raum zu geben. Teilnehmer lernen sich auf einem Spaziergang kennen und begegnen sich spielerisch. Im WLS Sinn-Kompass geht es darum, die Fragen nicht nur mit dem Kopf zu beantworten. Wir lassen Phantasiereisen auf uns wirken und gehen damit in einen Dialog. Im Einzelworkshop haben Sie mich als Ihren Gesprächspartner und möglichen späteren Gründungs- oder Personalberater. In der Klosterauszeit sind es nur wenige Teilnehmer, die Ihnen ihr Ohr schenken werden.

GEBORGENHEIT wird GROSSGESCHRIEBEN.

Kloster-Wochenende

Immer wieder werde ich gefragt, ob ein Kloster nicht für Enge und Ordnung steht. Stelle ich mit dem Kloster die katholische Religion in den Vordergrund? Ich möchte an der Stelle nicht verheimlichen, dass ich ein theologischer Betriebswirt bin, dessen Berufung die Begleitung von Menschen ist. Spiritualität ist für mich ein wesentlicher Aspekt in der Berufungsfrage. In die Workshops kommen aber auch Menschen mit einem anderen Glauben. Ihr Kloster ist sehr gastfreundlich. Die Erwartung ist lediglich eine Antenne für die Kraft der Spiritualität.  Denn meine Mission ist es, dass Sie die Innenwelt in Ihnen entfalten. Dass Sie das tun wollen, was Sie zu tun lieben. Und ein Kloster ist ein hervorragender Ort, damit Sie Ihrer Liebe nachspüren. Ich bin fest davon überzeugt, dass der Rückzugsraum eines Klosters Ihren kreativen Wandel begünstigen hilft.

GASTFREUNDLICHKEIT wird GROSSGESCHRIEBEN.

Work-Life-Sense

Work-Life-Sense drückt als Ansatz aus, was mich und mein Tun bewegt. Es ist aber auch eine Wortschöpfung, die einmal eine liebe Moderatorin des Netzwerks in XING in ein Gespräch einbrachte. So wurde Work-Life-Sense zur eingetragenen Marke.

Work-Life-Sense ist in ein Ansatz, der Sie dazu motivieren möchte, über die verbindende Brücke des „Sowohl-als-auch“ zu gehen. Berufung finden verfolgt drei Fragen:

 Work: Dient die berufliche Idee der Erfüllung Ihrer Bedürfnisse?

 Life: Werden Sie sich damit gesund und lebendig fühlen?

 Sense: Wirkt Ihr neues Tun für Sie und andere sinnstiftend?

 

Erster Schritt: Antriebskraft mobilisieren

In meiner Arbeit als Berater in beruflichen Veränderungssituationen begegnen mir zwei Antriebskräfte: Zum einen stehen Berufstätige unter Druck. Sie folgen den Notwendigkeiten und gehen in die Anpassung. Manchmal suchen sie den nächsten Karriereschritt, damit sie die Anerkennung für ihre Leistung erhalten. Kaum jemand ist davon frei und wir alle werden von außen angestoßen. Je länger Menschen diesen Kriterien folgen, desto gefährlicher wird der Druck für die seelische Gesundheit. Manchmal kann man sogar von Suchterkrankung sprechen. Eine intrinsische Motivation hingegen berücksichtigt Sie als natürliches Seelenwesen. Ihre Seele will sich ganz einfach ohne Ergebnisorientierung an diesem Leben erfreuen. Sie sind sehr einzigartig und in diesem ersten Schritt wird es mit Hilfe einer typologischen Übung darum gehen, dass Sie Ihre Wesensart erkennen. Wenn wir uns bewegen wollen, brauchen wir die Anbindung an das, was in uns Energie freisetzt.

Zweiter Schritt: Wesenskern aufspüren

 Wir sind ein Leben lang Kinder. Schon in meiner Arbeit als lizenzierter Karriere-Navigator-Coach (Lizenz endete 2012) habe ich spüren dürfen, wie viel Energie in Menschen entsteht, die wieder die Erinnerung an die Kindheit zulassen. Das spielerische Kind in uns verschafft Lebendigkeit. Leider haben wir modernen Menschen die Tendenz, sobald es um Kindheit geht in einen Opferjargon zu verfallen. Ich habe zwar eine positive Einstellung zur Psychologie. Leider aber bleiben wir oft nur bei den Erinnerungen, die uns in der Kindheit verletzt haben und schütten daher zu viel zu. Dann verhindert Therapie sogar das entschiedene Nutzen von vorhandenen Kraftquellen. In einer spielerischen Übung werden Sie den Träumen und Vorlieben des Kindes in Ihnen begegnen.

Dritter Schritt: Leitbild entwerfen

 In Ansätzen wird schon in Wesensart und Kindheit erkennbar, mit welchen Gaben wir zur Welt gekommen sind. Doch nicht alles was uns gut von der Hand geht, lieben wir auch. Viele meiner Kunden funktionieren Jahrzehnte auf akademischem Niveau ohne ein Gefühl der Freude. Meiner Ansicht ist das Fehlen von Freude einer von vielen Ursachen, weshalb begabte Berufstätige ausbrennen können. In einer Übung wird es aber genau darum gehen, die Gaben mit einem Gefühl von Dankbarkeit zu verknüpfen. Erst dann werden Sie erkennen, worin Ihre größten Stärken liegen. Diese Stärken gilt es mit dem zu verbinden, was Sie gelernt und erfahren haben. Hieraus entstehen gewöhnlich Alleinstellungsmerkmale mit Durchbruchsqualität.

Vierter Schritt: Berufsziel erkennen

Jeder Mensch hat ganz natürliche Interessen. Gerade wenn wir von äußeren Zwängen befreit sind, wenden wir uns fast automatisch auf unsere Vorlieben zu. Mit einer Phantasiereise und einem lebendigen Austausch gehen wir diesen Leidenschaften nach und erkennen die Schwerpunkte Ihrer Vorlieben. Je mehr sie sich in das Thema Mission fallen lassen, werden Sie in dem Gespräch für sich erkennen können, in welchem Berufsfeld, Branche oder Zielgruppe Sie am effektivsten wirken können. Dort ist die größte Energie zu Hause und sie können eine Menge erschaffen. Sie werden mit Hilfe von Visualisierung diese Energie in Ihnen verstärken. Wilhelm von Humboldt bringt es auf den Punkt: „Meiner Idee nach, ist Energie die erste und einzige Tugend des Menschen

Vision

Am Ende der Wochenend-Auszeit im Kloster oder im Einzelworkshop werden Sie die einzelnen Puzzle-Teile betrachten. Berufung finden ist nicht die Suche nach einem Berufsziel. Vielmehr wird ein roter Faden erkennbar, aus dem die innere Neuorientierung möglich wird. Die Anbindung an das Herz als Zentrum der Liebe, die Sie sind, werden Sie zu diesem Zeitpunkt wieder spüren. Das ist für Selbstständige und Gründer die beste Ausgangsgröße, um jetzt mit der Positionierungsarbeit zu starten. Für Manager entsteht Kraft, den möglichen Arbeitsmarkt zu sondieren. Ein Bewerbungsplan wirkt dann sehr stimmig. Im Ergebnis ist es also eher eine Vision, die zur Idee werden will. Ideen entstehen meist dann, wenn wir achtsam sind. er Wohlfühlort Kloster oder der Einzelworkshop hat dabei Wichtiges beitragen können: Er verhilft Ihnen mit sich selbst in Einklang zu kommen, die eigene Lebensspur zu entdecken und eine berufliche Neuorientierung anzustoßen.

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Guido Ernst Hannig

unterstützt als spiritueller Berufscoach mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund Menschen dabei, ihren eigenen Weg zu finden und zu erleben.

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Diplom-Betriebswirt Guido Ernst Hannig
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