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„Mein Name ist Guido Ernst Hannig!“

Die Berufungsfrage wurde zur meiner Kardinalfrage! Sie ist es geblieben. Warum? Mich beeindruckten immer schon Menschen, die selbstbestimmt ihren Weg wählen. Es gehört viel Mut dazu, frei für die eigenen Werte einzustehen. Mutig diesen Weg der Berufung auch gehen. Selbst dann, wenn daraus Nachteile für den Geldbeutel und den Status entstehen. Und doch Erfüllung zu finden, womit ein Mensch täglich sein Geld verdient: Das war schon sehr früh meine Vision von einem geglückten Leben. Aber es kam anders: Irgendwann – in Zeiten von Schule, Studium und Beruf – verlor ich diesen Herzenswunsch aus den Augen. Ich dachte wie viele Menschen im Business, dass der Gedanke an eine Berufung weltfremd sei. Lange Zeit hatte ich keinen Zugang zu der Antwort, wer ich in Wirklichkeit bin. Heute weiß ich: Auch diese Umwege machen Sinn! Mein Berufsweg in der Wirtschaft kommt mir heute zugute.

Ich ging den Weg, den die meisten gehen: Mit einer marktgerechten Qualifikation verschaffte ich mir den Zugang zum Broterwerb. Es blieb nicht nur beim Broterwerb: Das lukrative Prämiensystem verschaffte mir ein komfortables Leben als angestellter Betriebswirt in der Finanzbranche. Aber es verstellte mir ebenso den Blick auf das Wesentliche. Und damit war der Weg in die Sackgasse angetreten. Dabei sind Sackgassen nicht seelenlos. Sie helfen uns auf schmerzhafte Weise auf die innere Stimme zu hören. Sie verschaffen viele persönliche Erfahrungen bis hin zu klärenden Sinnkrisen. So wurde meine Sinnkrise spürbar, als äußerlich alles zu glücken schien. Ich fühlte mich unerklärlich unwohl in einem Job, der meiner Seele wie eine Tretmühle vorkommen musste. Ganz besonders in der Situation, als mich ein beruflicher Aufstieg noch weiter in die Sackgasse führte. Der notwendige Crash weckte mich nachhaltig auf. Er wurde zu einer neuen Chance. Ich suchte jetzt nach dem Ausweg. Schon damals sprachen viele von Auszeit. Und so führte mich meine Auszeit auf den Jakobsweg. Die Begegnung mit meinem wahren Selbst führte zum Entschluss, an der Fernakademie Theologie zu studieren. Die schriftliche Abschlussarbeit sollte die Verbindung von Seelenplan und beruflichen Auftrag schlagen. Mir wurde anschließend deutlich, dass mein Sinn-Kompass dazu dienen muss, Berufstätige bei der Suche nach einem Ausweg zu helfen. Meine heutige Expertise aus Coaching, Seelsorge, Personal- und Wirtschaftsberatung ist das Ergebnis. Seit mehr als 10 Jahren bin ich selbstständig. Und das mit Erfüllung und Freude.

Die eigene Berufung bleibt ein wärmender Dauerbrenner. Die Frage, die ich meinen Kunden heute stets stelle: „Kann Ihr Beruf beides vertragen? Sinn und Effektivität? Und schon damals spürte ich die Antwort: JA ! Mich begeistern seither Veränderungskonzepte, die das Innen und Außen berücksichtigen. Ich gründete ein Netzwerk, um mich immer wieder mit anderen Fachkollegen auszutauschen und Betroffene zu inspirieren. Gleichzeitig begegneten mir Unternehmer, die neue Mitarbeiter suchen. Daraus entstand die Kombination aus Coaching, Berufs- und Personalberatung. Mit meinen beiden Büchern und unzähligen Presse- und Zeitschriftenartikeln habe ich tausende von Berufstätigen motiviert, das zu tun, was sie zu tun lieben.

Sie haben noch weitere Fragen? Gerne biete ich im Vorfeld eines Workshops eine kostenlose Telefonberatung an.

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