Männergruppe – macht (das) Sinn ? !

Männer machen Sorgen mit sich selbst aus. Männer sprechen über Probleme, wenn sie in der Vergangenheit gelöst wurden. Männer teilen lieber Schokoladen- statt Schattenseiten. Männer gehen in Gruppen, wenn etwas bewegt werden kann. Im eigenen Saft sitzen und die Situation im Jetzt reflektieren, das ist nicht so die Sache des Mannes. Männer spüren Kraft bei Bewegung und Lagerfeuer. Austausch über ausweglose Situationen lässt den Mann verstummen.

„Das kann doch nur ein Mann behaupten“, wendet man(n) ein. Vorurteile kultiviert hier der Mann. Der Mann tendiert zu schwarz und weiß. Entweder ganz links oder ganz rechts: Männer haben meist die Hoheit über Stammtische. Ohnmächtig einen Konflikt erkennen, still das Kreuz der Widersprüche bekennen, ist nicht so richtig männlich und irgendwie gefährlich. Gefährlich, weil (fast) alle Würdenträger Männer sind. Somit kann Veränderung, die vom Sinn ausgeht, nur vom selbstkritischen Mann ausgehen.

Warum machen dann Männergruppen Sinn?

Männergruppen sind nicht sinnvoll, doch extrem sinnhaft. Wer Wachstum im Außen sucht, kehrt schnell den anderen den Rücken. Wer starke Partner für den eigenen Fortschritt sucht, verschwendet Zeit. Wer tiefe Freude, inneres Wachstum und Zugehörigkeit sucht, wird sie finden. Allerdings meist erst dann, wenn sich der Mann öffnet, sein  Mannsein kritisch betrachtet und gleichwohl vom anderen geschenkt bekommt. Männergruppen ermöglichen vertrauliche Räume für sinnstiftende Gedanken und Gefühle. Drei Argumente hierfür:

Erstes Argument: Durch den Unsinn zum Sinn

Sinnkrisen sind Zeiten von Scheitern, Abschied oder Trennung. Männliche Initiation, wie ich sie in der Männerarbeit von Richard Rohr kennengelernt habe, ist ein Einüben in das Sterben von unsinnigen Anteilen. Durch gegenseitiges Erkennen und Bekennen kann Loslassen von diesen EGO-Anteilen geschehen. Barmherzigkeit im Zuhören fördert die Liebe zum wahren Selbst.

Zweites Argument: Männliche Energie tanken

Veränderungsarbeit hat Konsequenzen: Leiden und Trauer sind schmerzhafte Folgen. Selbst wenn der Mann zusätzlich den Weg von Coaching oder Therapie geht, kann die Gemeinschaft der Männer ein aufrichtiger Ort für die Stärkung der Selbstliebe werden.

Drittes Argument: Sinnstiftende Beziehungen

Zu jedem Ruf des Sinns gehört die Beziehung: Verständnis und Treue wachsen durch ein verbindliches Miteinander. Durch eine auf Dauer angelegte Gemeinschaft, ermutigen sich die Männer gegenseitig zur Veränderung.

Was kostet die Teilnahme an einer Männergruppe?

Eine Männergruppe, die von einem oder mehreren initiierten Mann/Männern (siehe http://www.maennerpfade.de/ oder http://www.mannsein.at/) organisiert wird, kostet in aller Regel keine Teilnahmegebühren.

Manchmal fallen Raum- und Übernachtungskosten für Seminarhäuser an.

Haben Sie Fragen zu einer Männergruppe nach Richard Rohr?

So nutzen Sie die Kontaktseite. Gerne führen wir ein Telefonat oder ich verbinde Sie mit dem Ansprechpartner in Ihrer Region.

Herzlichen Gruß

Guido Ernst Hannig

 

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